public discourse
Januar 2014 bis Juni 2014

KUNST UND POLITIK / ART AND POLITICS
“From Competition to Cooperation”

Die Kunstwelt verändert sich: Transparenz, Partizipation und Kollaboration sind die Schlagworte eines durch die Digitalisierung der Gesellschaft geprägten Transformationsprozesses. Es zeichnet sich verstärkt ein Revival des Politischen in der Kunst ab, was 2013 bei der 55. Kunstbiennale von Venedig zu beobachten war.

Überraschende Vernetzungsstrukturen und Sinnzusammenhänge stellen etablierte Spielregeln von Wirtschaft, Politik und Kunst infrage. Der Exklusivitätscharakter von renommierten Institutionen, von meinungsmachenden „Gatekeepern“ und ihren Besitz- und Machtansprüchen gerät ins Wanken. Die Themenreihe „From Competition to Cooperation“ des ARTS CLUB BERLIN reagiert auf diesen Wandel und lädt im Rahmen des public discourse Kunst- und Kulturwissenschaftler sowie Künstler ein, innovative Projekte und Thesen vorzustellen. Gibt es neue Wege im Zusammenspiel der Akteure der Kunstwelt, die sich momentan inhaltlich wie strukturell entwickeln und erproben?

Kuratiert von den Kultur-Managerinnen Barbara Green, Clara Herrmann, die Kunsthistorikerin Nausikaä El-Mecky sowie der Kulturwissenschaftlerin Wayra Schübel


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Montag, 30. Juni 2014 | public discourse

MONTAG, 30. Juni 2014
public discourse

Tel Aviv
Berlin
Art between politics and escapism

Mit: Hanno Hauenstein, Jounalist, Kurator, Philosoph
sowie die israelischen Künstler Olaf Kuhnemann, Mati Shemoleof
und Hadas Tapouchi
.

“Cheap apartments, beer for half the price and a cosmopolitan atmosphere – a vibrant city that offers a fascinating mix of Eastern and Western Europe, capitalism mixed with the legacy of communism and even a bit of Nazism – well that ́s what they say about Berlin.”

„Billige Wohnungen, Bier zum halben Preis, eine kosmopolitische Atmosphäre, eine lebendige Stadt, eine faszinierende Mischung aus Ost -und West-Europa, Kapitalismus, gemischt mit dem Vermächtnis des Kommunismus und einer Prise Nazismus – das sagen sie über Berlin.“

Ein Artikel, publiziert im Oktober 2013 in der israelischen Zeitung »Haaretz«, interpretiert die Anziehungskraft Berlins für junge Israelis, die nach Berlin ziehen, als eine Art Flucht. Die Diskussion hat inzwischen das Israelische Parlament erreicht – rechte Politiker beschweren sich über vermeintliche Verräter, die Israel für Berlin verlassen. Doch das Klischee von der Sehnsucht der Israelis nach Europa ist nur die eine Seite der Medaille: In Israel projizieren insbesondere Künstler, d.h. bildende Künstler, Filmemacher, Tänzer, Literaten usw. politisch-soziale Erwartungen auf Berlin, die woanders – in ihrem Herkunftsland – verloren oder unerreicht scheinen.

Das Versprechen uneingeschränkter Freiheit künstlerischen Ausdrucks, ideeller wie materieller Förderung und eines Netzwerks von Künstlern beschränkt sich hier nicht auf bestimmte soziale und kulturelle Horizonte.

Doch kann Berlin diese Erwartungen erfüllen, kann es als Ort künstlerischen Austauschs jene Versprechen halten? Wo liegen die historischen, kulturellen und politischen Schnittstellen zwischen Tel Aviv und Berlin? Was können wir aus dem künstlerischen Dialog, der mehr ist als ein exotischer Fetisch, lernen? (Kuratorin Clara Herrmann)


Montag, 26. Mai 2014 | public discourse

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Montag, 26. Mai 2014
public discourse


Zentrum für Politische Schönheit:
Suche nach dem Weg aus der Krise

Performance gefolgt durch Diskussion

Philipp Ruch, “Chefunterhändler” und Gründer des Zentrums für Politische Schönheit
sowie Performance- und Aktionskünstler des ZPS.

Moderation: Nausikaä El-Mecky

Mitglieder der Gruppe erkennt man oft an den schwarzen Schmierflecken im Gesicht. Mehr als 100 Kreative, geleitet vom „Chefunterhändler“ Philipp Ruch, formen das Zentrum für politische Schönheit. Die Aktionen des ZPS ziehen regelmäßig große Medienaufmerksamkeit auf sich und erregen oft Kontroversen.

An strategischen Orten, wie zum Beispiel am Reichstag, werden Objekten aufgestellt und Aktionen durchgeführt,  die mal berauschen, mal ein körperliches Gefühl von Gefahr und Dringlichkeit vermitteln. Das Ziel der Gruppe ist die Suche nach dem Weg aus der Krise.

Montag, 28. April 2014 | public discourse

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Montag, 28. April 2014
public discourse

Harun Farocki und Antje Ehmann

Projektvorstellung: ...materielle oder immaterielle,
traditionsreiche sowie die gänzlich neue...
Eine Einstellung zur Arbeit
Moderation: Barbara Green

Harun Farocki, Filmemacher,Teilnehmer 55. Biennale di Venezia, documenta 12.
Prof. d. Akademie der Künste Wien
Antje Ehmann, Autorin, Videokünstlerin

Eine Einstellung zur Arbeit ist ein Projekt, das wir – Antje Ehmann und Haroun Farocki – seit 2011 betreiben.
"In 15 Städten weltweit haben wir Workshops initiiert, in denen Videos produziert werden. Der Untersuchungsgegenstand ist die ‘Arbeit’: bezahlte oder unbezahlte, materielle oder immaterielle, traditionsreiche sowie die gänzlich neue. In manchen afrikanischen Ländern lebt eine ganze Familie davon, dass sie auf einem Stück Mittelstreifen Ackerbau betreibt.
In vielen Ländern der EU leben Landwirte davon, dass sie ihre Felder brach liegen lassen, wofür sie bezahlt werden und was mit Hilfe von Satelliten-Bildern überprüft wird.“

Eine Einstellung zur Arbeit erfordert es, sich mit der jeweiligen Stadt/Region, in der ein Workshop stattfindet, auseinanderzusetzen. In jeder Stadt gibt es täglich allerhand Arbeitsvorgänge zu beobachten. Schuster, Köchinnen, Ober,
Fensterputzer, Krankenpflegerinnen, Tattoo-Künstler oder Müllmänner. Doch häufig findet die Arbeit hinter verschlossenen Türen statt. Es gibt Arbeiten, die nicht nur unsichtbar, sondern auch unvorstellbar sind. Daher gilt es, sich in Recherchen zu vertiefen, die Augen zu öffnen, und sich in Bewegung zu setzen. Wo ist welche Art von Arbeit sichtbar? Was verbirgt sich? Was findet im Zentrum, was an der Peripherie statt? Was ist charakteristisch oder auch ungewöhnlich für
die jeweilige Stadt? Welche Arbeitsvorgänge könnten eine kinematographische Herausforderung sein?

Montag, 24. März 2014 | public discourse

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Montag, 24. März 2014
public discourse

Empowerment of the artists

Séverine Marguin, Kunstsoziologin
Ruth Hommelsheim, Gründerin der Galerie Loris
Linda Weiss, Scotty Enterprises
Wayra Schübel, Moderation

Die Kunstwelt verändert sich: Transparenz, Partizipation und Kollaboration sind die Schlagworte eines durch die Digitalisierung der Gesellschaft geprägten Transformationsprozesses. Überraschende Vernetzungsstrukturen und Sinnzusammenhänge stellen etablierte Spielregeln von Wirtschaft, Politik und Kunst infrage.
Der Exklusivitätscharakter von renommierten Institutionen, von meinungsmachenden „Gatekeepern“ und ihren Besitz- und Machtansprüchen gerät ins Wanken. Die Themenreihe „From Competition to Cooperation“ des ARTS CLUB BERLIN reagiert auf diesen Wandel und lädt im Rahmen des public discourse Kunst- und Kulturwissenschaftler sowie Künstler ein, innovative Projekte und Thesen vorzustellen. Gibt es neue Wege im Zusammenspiel der Akteure der Kunstwelt, die sich momentan inhaltlich wie strukturell entwickeln und erproben? Die dritte Veranstaltung stand unter dem Thema 'Empowerment of the Artists' und wie die Bildung von Künstlergruppen und -kollektiven die Rolle der Künstler im Kunstbetrieb stärkt.

Als Gäste waren anwesend: die Kunstsoziologin Séverine Marguin, Organisatorin der internationalen und interdisziplinären Tagung 'Marginales und Marginalität in der zeitgenössischen Kunst' am Centre Marc Bloch (Oktober 2013) sowie Ruth Hommelsheim, Gründerin der Galerie Loris, ein künstlerinitiierter Ausstellungsort für konzeptionelle Fotografie, sowie Linda Weiss von Scotty Enterprises. Beide Initiativen sind seit 2007 aktiv.

'Empowerment' wurde im Sinne einer Kollektivbildung diskutiert. Séverine Marguin hat einerseits eine kunsthistorische Verortung des Phänomens von Künstlergruppierungen vorgenomen, sowie ein Status Quo der Künstlerkollektive Berlins skizziert: Die Rolle des BBK, der Projektraum Initiative, von 'Haben und Brauchen' sowie der Koalition der freien Szene.
Es wurden Fragen nach Unterschieden der Kollektivformen (Dachbegriff) gestellt: Welche Organisationen unterscheiden sich ? Welche Ziele verfolgen sie ? Welche Erfolgsgeschichten erzählen sie ?

Montag, 24. Februar 2014 | public discourse

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Montag, 24. Februar 2014
public discourse

www.weibliche.wettbewerbs.wege...KÜNSTLERINNEN IN KOOPERATION

Janne Schäfer und Mathilde ter Heijne /
feministisches Künstlerkollektiv ff /Netzwerk für Künstlerinnen und Kuratorinnen
Birgit Effinger und Hannah Kruse /
Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT
Moderation: Wayra Schübel

Seit Ende der 1970er Jahre steht die Institution Museum immer wieder im Fokus feministischer Kritik, Ausgangspunkt war die Feststellung, dass Frauen im Museum nicht beziehungsweise nicht als handelnde Subjekte repräsentiert sind.

Die Berichterstattung über die systemkritische Moskauer Punk- rock-Band Pussy Riot brachte den Begriff Riot Grrrl Movement 2012 wieder zurück in die Medien: Die Bezeichnung geht auf eine Bewegung aus den 1990ern zurück, die als Aufforderung zu verstehen ist, sich gegen patriarchale Normen innerhalb der Musik- und Kulturszenen zu wehren.

Nun stellt sich die Frage, welche praktische Auswirkungen diese kulturhistorischen Ereignisse auf das Leben und Han- deln von Künstlerinnen heute und in Berlin haben.
Sehen sie sich selbst primär als ein wichtiges politisches Statement oder betrachten sie sich eher als Pendant zu klassischen Seilschaften zur gegenseitigen wirtschaftlichen Unterstützung und Förderung?

Montag, 20. Januar 2014 | public discourse

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Montag, 20. JANUAR 2014
public discourse

No es arte. – Das Gold der Tairona und Kogi Christoph Balzar, Hanune Shalati
Politik des Sammelns

Kuratorin Clara Herrmann

Im Zuge des Kolonialismus wurden unzählige Tairona Goldarbeiten aus heiligen Stätten im heutigen Kolumbien geraubt und befinden sich seitdem über die Welt verstreut in murealem oder privatem Besitz. Das Volk der Kogi behauptet in einer Traditionslinie mit den Tairona zu stehen und fordert diese Sammlungsstücke als sein Kulturerbe zurück. Seine Würdenträger meinen, dass diese sogenannten sewa z.B. im Museo del Oro in Bogotá „...eingesperrt und ohne geistige Nahrung“ seien. Ihre traditionelle Verbundenheit mit diesen „Dingen“ wird zwar anerkannt, ihre Restitutionsforderungen jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass diese Kunstwerke nur in einem Museum für die gesamte Menschheit bewahrt und zugänglich gemacht werden können.

Für die Kogi beruht diese Argumentation auf einer grundsätzlich falschen Annahme: Bei ihren sewa handelt es sich aus ihrer Sicht eben nicht um Werke im künstlerischen Sinne, sondern um göttliche Mächte, die in die Welt der Menschen gerufen und an eigens für sie geschaffene Körper gebunden wurden. Die Projektgruppe „No es arte.“, bestehend aus internationalen Kulturschaffenden und WissenschaftlerInnen, macht solche sewa auf dem freien Markt ausfindig und organisiert mit finanzieller Unterstützung privater KunstsammlerInnen und unter Anleitung von Würdenträgern der Kogi den Ankauf für ihre traditionellen Eigentümer.

Das Ziel ihrer Bemühungen ist nicht nur die Erforschung der gegenwärtigen Bedeutung dieser Heiligtümer für ihre Glaubensgemeinschaft, sondern auch die Unterstützung einer noch jungen, nach traditionellem Vorbild arbeitenden Kogi-Goldschmiedezunft mit originalen Tairona sewa.

mehr zum Thema können Sie dem Interview entnehmen, erschienen im REVUE, Magazin for the Next Society

OFFENER KÜNSTLER CLUB
Januar 2014 bis Juni 2014

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Montag, 07. Juli 2014 | offener Künstlerclub

MONTAG, 07. Juli 2014,
offener Künstlerclub /open artist club/ get together

Vortrag
Elaine Tedesco, brasilianische Künstlerin und Professorin an der Universität Federal von Rio Grande do Sul in der Fakultät Bildende Kunst
Drei Werkkomplexe: Urbane Überlagerungen, Sentry Boxen und Observatorium

Arbeiten seit 2001
Moderation, Sandra Becker, VBK-Künstlerin

Die Künstlerin , die seitens des Goethe-Instituts Porto Alegre in Kooperation mit Schwarzenberg e.V. zu einem Stipendienaufenthalt in die Stadt eingeladen wurde, stellt im ARTS CLUB BERLIN zum ersten Mal in Deutschland ihre Position als lateinamerikanische Künstlerin vor und spannt somit den Bogen zwischen den beiden Kontinenten: Europa und Südamerika.

Process of Artpractice by Elaine Tedesco

Urbane Überlagerungen

Verlassene architektonische Konstruktionen brasilianischer Städte wurden fotographiert und als Projektionsbilder wieder zurück in den öffentlichen Raum transportiert. Die Projektionen der Fotographien im urbanen Raum wurden mit dem realen urbanen Raum gemischt. Während der temporären Interaktion wird der urbane Raum zur Leinwand. Die Überblendung zwischen projezierter Fotographie und Stadtraumansicht transformiert den Raum zu einem Arbeitsdokument. Gleichzeitig wird der Stadtraum zum Material für weitere Artpractice-Prozesse ähnlich wie die Projektionen zur Methode für neue Fotographien wurde.  

Sentry Boxen
Die Sentry Boxen können als Symbol für eine ökonomische Lücke verstanden werden in einem Land, wo eine sehr kleine Bevölkerungsgruppe das Gefühl hat, ihre Besitztümer gegen externe Angriffe verteidigen zu müssen und wo zum Schutz von Hof und Haus Wachpersonal rund um die Uhr im Einsatz ist.

Observatorium
Die Observatoriumserie thematisiert die Ambivalenz zwischen Gefühlen urbaner Unsicherheit und der Notwendigkeit sich zu schützen. Die Interventionen und urbanen Interaktionen zeigen die Verbindung von Beobachtung und Kontrolle. Fragen werden aufgeworfen wie z.B. wer gerade wen beobachtet.

Elaine Tedesco hat Brasilien 2007 auf der Biennale von Venedig vertreten.
Sie ist Tandempartnerin der VBK-Künstlerin Sandra Becker. Beide wurden vom Goethe-Institut Porto Alegre zum Medienkunstaustausch 2014 eingeladen.
Wir freuen uns Elaine Tedesco im VBK begrüssen zu dürfen.

weitere Informationen:
Berlin-Porto Alegre Medienkunst Austausch
52. Biennale Venedig

Observatório - Elaine Tedesco

Montag, 23. Juni 2014 | offener Künstlerclub

MONTAG, 23. Juni 2014
offener Künstlerclub / get together

Lesung und Gespräch
mit dem Autor Boris von Brauchitsch
über sein neues Buch "Lesser Ury. Leichte Fieberanfälle. Dauerregen",
erschienen 2013 im Verlag BRAUS

http://www.borisvonbrauchitsch.de/autor/

Lesser Ury (1861-1931), der deutsch-jüdische Maler und Gegenspieler Max Liebermanns, bezog seine Inspirationen direkt aus den Kulturmetropolen Brüssel und Paris. An Italien dagegen schätzte er lediglich die Landschaft und verteufelte die alten Meister. Als erster wirklicher Impressionist in Deutschland wurde Ury mit Bildern des nächtlichen Berlins berühmt. Seine Ansichten europäischer Städte, Landschaften und Kaffeehausszenen gehören zum Besten, was die deutsche Kunst um 1900 zu bieten hat. Und auch die religiösen Werke, seinerzeit heftig umstritten, erscheinen heute in neuem Licht.
Dennoch steht das späte Ehrenmitglied der Berliner Secession noch immer irgendwo im Halbdunkel hinter Beckmann und Corinth, Munch und Liebermann. Das liegt auch daran, dass Ury sich durch sein nicht ganz unberechtigtes Misstrauen und seine Verschrobenheit selbst im Weg stand. Dennoch, oder gerade deshalb besaß er eine außergewöhnliche Sensibilität, ebenso für Naturidyllen wie für Großstadtexzesse. Beides gerinnt zu Bildern von Wasser und Licht in intensivster Farbigkeit. Rund um sein Atelier am Berliner Nollendorfplatz entfaltete sich das neue Berlin, und Lesser Ury wurde einer der wichtigsten Chronisten der aufstrebenden Metropole.
 
Boris von Brauchitsch, geboren 1963 in Aachen, arbeitet als Fotograf, Autor und Kurator. Er studierte Kunstgeschichte in Frankfurt/M., Bonn und Berlin (FU) und promovierte 1991 mit einer Arbeit über den Fotografen Herbert List. Neben seiner Arbeit als Fotograf publizierte er Künstler-Biografien, Schriften zur Kunst sowie Romane. Er lebt in Berlin und Ingenio (Gran Canaria).

 

Montag, 5. Mai 2014 | offener Künstlerclub

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MONTAG, 5. Mai 2014

OFFENER KÜNSTLERCLUB
Ein internationales Forum für Künstler_innen, Kurator_innen und Kulturschaffende

Vortrag von Prof. Dr. Carsten Baumgarth
Kunst & Management/ Spannungsfeld
und Begegnung
www.cbaumgarth.net

Markenführung mit Kunst – Wie können Künstler Marken stärken?

Auf Einladung des ACB Teams hin präsentiert Prof. Dr. Carsten Baumgarth Schnittmengen zwischen Kunst & Marke. Vorgestellt werden eine historische Collage von Berührungspunkten zwischen Kunst und Marke sowie ein Atlas aktueller Spielarten. Dabei werden vor allem Potentiale der Kunst aus Sicht der Markenführung beleuchtet. Hierdurch sollen zum einen Markenverantwortliche motiviert werden, Kunst und Künstler stärker in die Markenarbeit zu integrieren. Zum anderen soll die Darstellung der zentralen Entscheidungsfelder der modernen Markenführung Künstlern dienen, die eigenen Potentiale für Kunst-Unternehmens-Kooperationen (KUKs) zu erkennen, zu evaluieren und entsprechende Angebote für die Wirtschaft zu entwickeln.

Prof. Dr. Carsten Baumgarth ist seit 2010 Professor für Marketing, insbesondere Markenführung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und einer der profiliertesten Markenexperten in Deutschland. Er hat rund 300 Publikationen zum Marketing und zur Markenführung publiziert, hat mehrere Awards für seine Forschung gewonnen, engagiert sich in Jurys für Markenpreise und ist (Mit-)Veranstalter von wissenschaftlichen Markenkonferenzen. Er beschäftigt sich seit längerem auch mit der Schnittstelle von Marketing und Kultur. In einem aktuellen Forschungsprojekt untersucht er in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Prof. Dr. Berit Sandberg) Kunst-Unternehmens-Kooperationen (www.arts-push-business.de).

Montag, 6. April 2014 | offener Künstlerclub

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SONNTAG, 06. April 2014,
offener Künstlerclub / get together

Kim Bong Bin, Vorstand  
Dachverband Korean Artist Association
Moderation, SOOKI

Im Rahmen der deutsch-koreanischen Künstlerbegegnung und der aktuellen Ausstellung ZWISCHEN den WELTEN  ein Künstlergespräch mit dem koreanischen Künstler Kim Bon Bin.

Der eingeladene Künstler Kim Bon Bin, sprach über Tradition und Perspektiven in der koreanischen Malerei . Darüber hinaus führte er in die Kunde von asiatischen Mal-Utensilien Pinsel und Tusche, sowie den Eigenschaften des Korea-Papiers ein. Als Meister zeigte er den Umgang mit asiatischen Motiven z.B. Bambus, Pflaumenblüte und Chrysanthemen.

Kim Bong Bin, in Life, 2014
46 x 53 cm
Indische Tusche auf Koreapapier Foto ©
Kim Bong Bin

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Montag, 10. März 2014 | offener Künstlerclub

Montag, 10. März 2014
offener Künstlerclub / get together

Ein internationales Forum für Künstler_innen, Kurator_innen und Kulturschaffende

mit Vortrag von HELGA FRANZ / VBK Künstlerin
http://www.helga-franz.de
kontakt@helga-franz.de

auf Einladung des ACB Teams stellte HELGA FRANZ einige ihrer Arbeiten aus den vergangenen Jahren vor, die sich durch die grundlegende Immanenz zwischen Kunst, naturwissenschaftlichen Disziplinen und Ökologie auszeichnen. Zu realisierten Ausstellungen und Projekten zählen neben freien Arbeiten wie Installationen und Objekten, Kooperationen mit Berliner Bezirksämtern sowie zahlreiche Einladungen zu Wettbewerben für Kunst im öffentlichen Raum. Als Fotografin und Pilotin dokumentiert sie extreme Landschaften wie Wüsten, Vulkane und Gletscher vom Boden und aus der Luft auf verschiedenen Kontinenten.

Ausstellungen und Installationen sind für helga franz Versuchsfelder und Laboratorien oft prozessualen Charakters mit organischer und anorganischer, lebender und unbelebter Materie, um etwa physikalische Kräfte und klimatische Kontexte darzustellen, die BesucherInnen in "Wahrnehmungsdialoge" locken. Ihre Forschung mit vielfältigen (auch medialen) künstlerischen Mitteln versteht sie als "Ästhetische Annäherungen" zu Thematiken raumzeitlicher Bewegung und Dimension (Geschwindigkeit und Erfahrung) und schließt darin Fragen einer vierdimensionalen (Selbst-)Ortung ein.

 

Montag, 10. Februar 2014 | offener Künstlerclub

Montag, 10. FEBRUAR 2014
offener Künstlerclub / get together

Ein internationales Forum für Künstler_innen, Kurator_innen und Kulturschaffende

NUR KEINE MUSEN!
mit AvivA-Verlegerin Britta Jürgs

Britta Jürgs studierte Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte.
Im Jahr 1997 gründete sie den AvivA Verlag, der sich auf die Veröffentlichung
der Werke herausragender Frauen in Kunst, Kultur und Literatur konzentriert.
An dem Abend stell sie den AvivA Verlag und dessen Programm vor.

Informationen zum Verlag unter http://aviva.txt9.de/

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